Die Zahlungsmethode PayPal ermöglicht es Ihren Kunden, mit zusätzlichem Käuferschutz über einen Ihnen bekannten Zahlungsdienstleister zu bezahlen, was den Kunden oftmals ein zusätzliches Sicherheitsgefühl vermittelt (insbesondere denen, die zum ersten Mal in Ihrem Shop einkaufen und Sie als Händler noch nicht kennen). PayPal zieht die Zahlung gegenüber dem Kunden meistens über die Kreditkarte ein, gelegentlich auch via Lastschrift auf ein hinterlegtes Konto. Bitte beachten Sie, dass die PayPal-Plus-Optionen (z.B. der PayPal Ratenkauf) über uns nicht verfügbar sind.
User Experience
In diesem Video können Sie sehen, wie die Zahlung mittels PayPal aus Sicht Ihrer Kunden abläuft.
Preise
Wir geben die Gebühren von PayPal eins zu eins an Sie weiter, es kommt kein Aufschlag hinzu. Wenn Sie also bereits ein PayPal-Konto haben, bleiben Ihnen die dort vereinbarten Konditionen beim Wechsel zu payever erhalten.
Deutschland: 0,35€ fix pro Transaktion + max. 2,49% des Transaktionswertes
Österreich: 0,35€ fix pro Transaktion + max. 3,4% des Transaktionswertes
Schweiz: 0,55 CHF fix pro Transaktion + max. 3,4% des Transaktionswertes
Der Prozentsatz des Transaktionswertes, den Sie entrichten müssen, richtet sich dabei nach dem Zahlungsvolumen, dass Sie monatlich über PayPal abwickeln (je mehr, desto niedriger).
Bei Zahlungen ins Ausland können zusätzlich Grenzüberschreitungsgebühren anfallen.
So installieren Sie PayPal in Ihrem payever Account
Schritt 1: Zahlart konfigurieren
Dafür gehen Sie zunächst in die Checkout App. Klicken Sie dazu entweder auf das Checkout-Symbol in der Kachel Business Apps, oder auch die Kachel Checkout.
Dann suchen Sie den Reiter Zahlarten in der linken Navigationsleiste.
Sobald das Fester öffnet, klicken Sie auf Hinzufügen.
Sie sollten nun eine Übersichten mit möglichen Zahlarten sehen. Suchen Sie nach dem Feld Paypal und klicken Sie auf installieren.
Wenn die Installation abgeschlossen, klicken Sie bitte auf Öffnen.
Fahren Sie nun bitte fort mit Schritt 2.
Schritt 2: Mit PayPal verbinden
Unsere PayPal-Integrationen verwenden eine Client-ID und ein Client-Geheimnis zur Anbindung von PayPal-Zahlungsmethoden.
Sie müssen bitte entweder ein PayPal-Geschäftskonto erstellen oder sich in Ihr bestehendes Händlerkonto einloggen. (Bitte beachten Sie, dass Sie kein privates PayPal-Konto verwenden können – es muss ein Händlerkonto sein.)
So erhalten Sie ihre PayPal client ID und client secret:
-
Besuchen Sie das Developer Dashboard ihres PayPal-Accounts und melden Sie sich an oder registieren Sie sich für einen neuen
Business/Geschäfts-Account.
- Navigieren Sie zu Apps & Credentials:
- (Für payever staging/sandbox-Zwecke wählen Sie bitte Sandbox in der oberen linken Ecke des Dashboards)
- Klicken Sie auf Create App:
- Kopieren Sie "client ID" und "client secret" für ihre App und speichern Sie diese sicher:
- Navigieren Sie zurück in ihren payever CommerceOS Account, und klicken Sie erneut auf PayPal in der Connect App:
- Füllen Sie die kopierte Client ID und den Client Secret-Key aus und klicken Sie auf Verbinden:
Passen Sie die Einstellungen an und klicken Sie auf Speichern.
Einstellungen
Um die Einstellungen der PayPal-Zahlungsanbindung anzupassen, klicken Sie wie in Schritt 2 auf PayPal, passen Sie die Einstellungen an und klicken Sie anschließend auf Speichern.
Die Felder Client ID und Client Secret sind nicht verpflichtend und müssen nur ausgefüllt werden, sollten Sie die PayPal Settlement Dateien nutzen wollen. Diese Dateien unterstützen Sie bei der Abrechnung und gleichen die tatsächlich eingezahlten Beträge mit den Fälligkeiten ab, die sich aus den Bestellungen in Ihrem Shop über PayPal ergeben. Um diese Funktion nutzen zu können, benötigen Sie Ihre API-Zugangsdaten von PayPal, die Sie in Ihrem PayPal Account finden. Sie müssen Ihren Benutzernamen und das Passwort (Client ID und Client Secret) in Ihrem payever Account in der Connect App in den PayPal-Einstellungen eingeben, um diese Funktion nutzen zu können.
Hier finden Sie eine Anleitung, wo Sie in Ihrem PayPal Account Ihre API-Zugangsdaten finden: https://www.paypal.com/de/cshelp/article/was-sind-api-signatur--und-zertifikat-anmeldedaten-help487
Wer trägt die Gebühren? Hier können Sie wählen, ob Händler oder Kunde die Gebühr tragen sollen. Sie können die Gebühr an den Kunden weitergeben, beachten Sie aber bitte, dass es in vielen Ländern (inkl. Deutschland) Vorschrift ist, mindestens eine kostenlose Zahlarten anzubieten - d.h. wenn Sie sich entscheiden für PayPal Geld vom Kunden zu verlangen, müssen Sie z.B. Vorkasse oder Lastschrift unentgeltlich anbieten.
Direkte Weiterleitung zum Shop nach der Zahlung Mit dieser Einstellung bewirken Sie, dass Ihre Kunden nach dem erfolgreichen Zahlungsabschluss nicht bei PayPal verbleiben, sondern in Ihren Shop zurückgeleitet werden. Wir empfehlen Ihnen, diese Option anzuhaken.
Wie soll die Zahlung gecaptured werden? Hier legen Sie fest, wann Ihre Zahlung autorisiert und gecaptured werden soll. Autorisierung bedeutet, dass PayPal den Betrag aus der Kreditkarte des Kunden reserviert, Capture ist der Zeitpunkt, zu dem Sie das Geld tatsächlich vom Kunden abbuchen. Beide können direkt nacheinander, aber auch mit etwas zeitlichem Abstand erfolgen, je nachdem welche Option Sie hier auswählen.
Automatisch bei Bestelleingang = Automatisches Capture des gesamten autorisierten Bestellbetrags direkt nach Abschluss des Checkout. Wenn Sie keine besonderen Anforderungen haben empfehlen wir Ihnen diese Methode, da Sie sich hier um nichts aktiv kümmern müssen und das capturen auch nicht vergessen können.
Manuell (max. 72h nach Bestelleingang) = Manuelles Capture des gesamten Bestellbetrags zu einem beliebigen Zeitpunkt (maximal aber 72h) nach erfolgreichem Zahlungsabschluss des Kunden. Bitte beachten Sie, dass Sie hier in Ihrem Shopsystem fristgerecht den Status der Zahlung entsprechend ändern müssen, sonst wird das Geld nicht vom Kunden eingezogen.
Manuell (Teil-Capture möglich) = eine oder mehrere manuell ausgelöste Autorisierungen pro Bestellung innerhalb von 29 Tagen nach Bestelleingang, je Autorisierung ist der Betrag je 3 Tage auf dem Konto des Kunden reserviert und kann innerhalb dieser Zeit durch ein manuelles Capture eingezogen werden. Auch hier müssen Sie, wie bei der Option Autorisierung die Zahlung manuell capturen, können die Bestellung aber in mehrere Teile aufteilen und jeden Teil einzeln einziehen.
Zahlungsart-Darstellungsoptionen
Sie können festlegen, wie die Zahlungsmethode Ihren Kunden während des Checkout-Prozesses angezeigt wird. Dazu gehört die Anpassung des Anzeigetextes und des Logos, die Definition der Länder, in denen die Zahlungsmethode verfügbar ist, sowie die Festlegung von Mindest- und Höchstbeträgen für Transaktionen.
Diese Einstellungen ermöglichen es Ihnen, sicherzustellen, dass die Zahlungsmethode nur den passenden Kunden und unter den gewünschten Bedingungen angezeigt wird.
Klicken Sie hier, um mehr darüber zu erfahren, wie Sie diese Anzeigeeinstellungen anpassen und verwalten können.
Pay Pal Express Checkout
Der PayPal Express Checkout wird in der Regel direkt auf der Produktseite oder im Warenkorb eingefügt. Dadurch wird die verfügbare Zahlungsoption frühzeitig sichtbar und Kund:innen können den Bezahlvorgang direkt von dort aus starten.
Das beschleunigt den Checkout-Prozess deutlich: Da PayPal die Kundendaten in vielen Fällen bereits kennt, müssen Kund:innen nach dem Klick auf den Express-Button meist nur noch ihr PayPal-Konto öffnen und die Zahlung bestätigen, anstatt ihre Daten erneut manuell einzugeben.
PayPal Express Checkout kann so dazu beitragen, die Conversion in Ihrem Shop zu steigern, da der Bestellabschluss schneller und komfortabler wird.
Den passenden Help-Center-Artikel zur Einbindung des PayPal-Express-Checkout-Buttons finden Sie hier.
So aktivieren Sie PayPal in Ihrem payever Account
Sie können die Zahlart jederzeit in Ihrem payever Account unter Checkout > Payment options/ Zahlarten aktivieren oder deaktivieren. Deaktivieren Sie die Zahlarten durch Klick auf den Kippschalter, verschwinden diese automatisch aus Ihrem Shop, ohne dass Sie dort etwas umstellen müssten (umgekehrt funktioniert dies natürlich ebenfalls).